Die Herren Pirsch & Balz

Die Herren Pirsch & Balz

Sagen Sie, können Sie sich etwas Schöneres vorstellen, als von zwei befrackten, frisch pomadisierten und geschniegelten Herren umgarnt zu werden?

»Du bist nicht die Erste, Du mußt schon verzeihn!«, heißt es da in einem Schlager von Walter Jurmann aus dem Jahre 1931, und treuherzig schaut Ihnen Herr Pirsch aus seinen blauen Dackelaugen ins Dekolleté, um bestätigend beizufügen:

»Aber meine Letzte, die könntest Du sein!«

In dieser Art interpretieren die Herren Pirsch & Balz Schlager und Kabarettsongs der zwanziger bis vierziger Jahre, ohne den Bezug zur Neuzeit zu verlieren. Da wird munter drauflos ironisiert, die Texte versprühen ihren ganz eigenen Charme, mal lugt der Humor frivol hinter einer schwarzen Maske hervor, mal ist er heiter und lebensbejahend. Neben dem schauspielerisch ambitionierten Gesang des Herren Pirsch (Boris Raderschatt), gibt sich Ihnen Herr Balz (Christoph Gerl) am Pianoforte zu erkennen. Die Palette seiner musikkabarettistischen Einfälle scheint auf diesem Instrumente unerschöpflich. Ihm gelingt es spielerisch, die spontanen Einfälle seines Kompagnons ausdeutend und kommentierend zu beantworten.

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